Tweet von Daniel D. Eckert (@Tiefseher)

Eckert_im_Caf__Einstein_Berlin_2010_normal.jpg Daniel D. Eckert (@Tiefseher)
27.09.13 17:46
Schon 7 Billionen. Deutsche verlagern immer mehr Vermögen ins Ausland. Wegen der Mini-Zinsen und aus anderen Gründen faz.net/-hse-7hxon

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Fokus empfehlung

http://www.focus.de/finanzen/banken/zinsen/tages-und-festgeldkonten-mit-diesen-spar-zinsen-schlagen-sie-die-inflation_aid_767111.html

Anlagestrategie: „Profitieren, wenn alle nervös sind“ – Börse – Finanzen – Wirtschaftswoche

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/anlagestrategie-profitieren-wenn-alle-nervoes-sind/8819662.html

Aktien: Das sind die Gipfelstürmer der Nebenwerte – Geldanlage – Finanzen – Wirtschaftswoche

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/aktien-das-sind-die-gipfelstuermer-der-nebenwerte/8819722.html

Global Wealth Report: Die Vermögen wachsen, aber Deutschland bleibt zurück – Nachrichten – FAZ

http://m.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/nachrichten/global-wealth-report-kursgewinne-treiben-geldvermoegen-weltweit-auf-rekordhoehe-12589254.html

Die Vermögen wachsen, aber Deutschland bleibt zurück

24.09.2013 • Dank der Kursfeuerwerke an den Weltbörsen sind die Menschen so reich wie nie. Das Geldvermögen ist im vergangenen Jahr um mehr als acht Prozent gestiegen. Die Deutschen gewinnen recht wenig.

Kräftige Kursgewinne an den Börsen haben das Geldvermögen der privaten Haushalte in aller Welt auf ein Rekordniveau getrieben. Nicht nur die Deutschen waren 2012 mit einem Brutto-Geldvermögen von 4939 Milliarden Euro (plus 4,9 Prozent) so reich wie nie. Weltweit kletterte das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Bankeinlagen, Aktien oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Versicherungskonzern Allianz am Dienstag in Frankfurt bei der Vorstellung des „Global Wealth Reports“ berichtete.

Das Wachstum lag weit über dem Durchschnitt der Zeit von 2001 bis 2012 von 4,6 Prozent pro Jahr. Es war das stärkste seit sechs Jahren und übertraf das Plus von 7,1 Prozent im Jahr 2010 und 2,5 Prozent 2011. Immobilien oder Vermögensgegenstände wie Autos oder Kunst sind in der Statistik nicht enthalten. Der Geld-Vermögensbestand summierte sich nach den Angaben rund um den Globus auf das Rekordniveau von 111,2 Billionen Euro.

Treiber war insbesondere die gute Entwicklung an den Aktienmärkten: Das in Wertpapieren gehaltene Vermögen erreichte mit einem Plus von 10,4 Prozent das beste Ergebnis seit der Finanzkrise. Auch die Ansprüche der Haushalte gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen wuchsen 2012 kräftig um 7,4 Prozent. Unter den drei großen Anlageklassen schnitten die Bankeinlagen mit plus 6,7 Prozent am schwächsten ab.

Da aufgrund der extrem niedrigen Zinsen in vielen Ländern kaum Wertsteigerungen im Portfolio anfielen, sei dieses Wachstum auf „frische“ Anlagegelder zurückzuführen. Zum Zuwachs der Geldvermögen trugen alle Regionen bei: Am höchsten fiel das Plus mit knapp 16 Prozent in Asien (ohne Japan) aus, auch Lateinamerika und Osteuropa wuchsen zweistellig. Dank boomender Börsen erzielte auch Nordamerika mit 8,3 Prozent deutliche Zuwächse. Deutschlands Zuwächse blieben allerdings mit 6,7 Prozent unterdurchschnittlich.

Aktien: Das sind die Gipfelstürmer der Nebenwerte – Geldanlage – Finanzen – Wirtschaftswoche

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AktienDas sind die Gipfelstürmer der Nebenwerte

Die Warnzeichen für Börsenenthusiasten mehren sich: So sagt die Investmentbank Goldman Sachs für die kommenden zwei Jahre einen Börsen-Boom voraus. „Die globalen Aktienmärkte werden bis Ende 2015 um 43 Prozent steigen“, sagte Philip Holzer, der stellvertretende Deutschland-Chef von Goldman Sachs, vergangene Woche in Frankfurt. Besonders gut seien die Perspektiven in Europa. Viele US-Investoren, die wegen der Euro-Schuldenkrise lange einen Bogen um den Kontinent machten, seien hier wieder aktiv.

Häufig haben die Vertreter von Goldman aber anderes im Sinn als das, was sie öffentlich sagen. Mitte Juli vergangenen Jahres etwa empfahlen Goldman-Analysten, Nokia-Aktien zu verkaufen, mit einem Kursziel von 1,30 Euro. Goldman selbst jedoch stockte im Sommerquartal 2012 den eigenen Nokia-Bestand von gut 61 Millionen auf mehr als 116 Millionen Stück auf. Lohn der öffentlichen Täuschung: ein Plus von rund 200 Prozent von Nokia seit dem damaligen Tief.

Gewinnerwartungen sinken

Auch diesmal könnte es anders laufen als gedacht. Goldman Sachs, der wohl wichtigste Spieler an den Börsen, könnte in steigende Kurse eigene Positionen und die von Kunden sukzessive abbauen.

US-Aktien und der Dax markierten nach der Entscheidung der US-Notenbank, die lockere Geldpolitik ungebremst fortzusetzen, neue Höchststände. Die erwarteten Gewinne der Unternehmen aber sind eher rückläufig – eine Divergenz, die zu Vorsicht mahnt.

Privatanleger, die aktuell berechtigterweise zu Zurückhaltung neigen, sollten sich für Neuengagements Aktien zuwenden, die nicht in den Depots der von Goldman Sachs & Co. verwalteten Superreichen-Vermögen liegen. Kleine Klassiker, deren Kurse weniger abhängig sind von der Geldpolitik der Notenbanken und die nicht von programmierten Börsenalgorithmen ohne Verstand in die Höhe gehandelt werden.

Bijou Brigitte: Glööckler gibt Schub

50 glitzernde Jahre hat Bijou Brigitte hinter sich. Zur Feier des Jahres wird die deutsche Glamour-Modeikone Harald Glööckler demnächst eine Spezial-Edition im Online-Shop des Hamburger Modeschmuckvertriebs anbieten. Das könnte den hierzulande von Timmendorfer Strand bis Berchtesgaden glänzend laufenden Geschäften von Bijou weiteren Schub geben. Im ersten Halbjahr wuchs der Umsatz in Deutschland um 8,5 Prozent auf knapp 78 Millionen Euro. Bijou aber ist eine paneuropäische Marke mit einem Schwerpunkt in Südeuropa.

Goldpreis wird mit Zinsspekulation weiter heftig ausschlagen – WSJ.de

http://www.wsj.de/article/SB10001424127887323808204579086911893685656.html

Goldpreis wird mit Zinsspekulation weiter heftig ausschlagen

Goldanleger brauchen derzeit vor allem eines – starke Nerven. Kannte das Edelmetall über Jahre hinweg nur eine Richtung, könnte 2013 als das Jahr extremer Preisausschläge in die Annalen eingehen. Am Mittwoch stieg der Goldpreis innerhalb weniger Minuten um 50 Dollar, das war der stärkste Anstieg seit viereinhalb Jahren. Am 19. April war der Preis dagegen um 9 Prozent abgestürzt, der stärkste Rückgang an einem Handelstag seit 38 Jahren.

Und die Ausschläge könnten anhalten. Denn das Edelmetall ist zum Spielball der Spekulation geworden, und zwar der Spekulation um die künftige Geldpolitik in den USA. Die Preisbewegungen zeigen, dass der Goldpreis fast nur noch von der Erwartung an die Geldpolitik und damit vom inflationsbereinigten Realzins getrieben wird. Kauft die Notenbank viele Anleihen, sinkt der Realzins. Allein die Erwartung, sie könnte weniger Anleihen kaufen, treibt den Realzins nach oben.

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AFP

Wohin geht der inflationsbereinigte Realzins, das ist die Spekulation, die den Goldpreis derzeit am stärksten treibt.

Im September 2011 lag der Realzins so negativ wie nie, der Goldpreis stieg auf den Rekordstand von gut 1.900 Dollar je Feinunze. Seitdem steigt der Realzins tendenziell und der Goldpreis fällt. Andere fundamentale Einflussfaktoren spielen kaum noch eine Rolle.

Zwar werden immer wieder andere Daten zur Begründung von Goldpreisprognosen herangezogen, so der Bedarf in der Schmuckindustrie oder die Förderkosten der Minen. Diese werden aber überschätzt. Zwar lag der durchschnittliche Förderpreis vor einem Jahr bei etwa 1.300 Dollar je Feinunze. Mit dem Goldpreisrückgang von 1.800 auf knapp 1.400 Dollar haben die Bergbaukonzerne aber Minen mit hohen Förderkosten geschlossen und Investitionen verschoben, damit sind auch die durchschnittlichen Förderkosten gefallen.

Die Schmuckindustrie nimmt zwar rund die Hälfte des Goldangebots auf und hat in den 90er Jahren tatsächlich den Goldpreis bewegt. Doch ihr die derzeitigen Schwankungen in die Schuhe zu schieben, ist nicht angemessen. Ihre Nachfrage war in den vergangenen Jahren ziemlich konstant.

Spekulatives Geld bewegt am stärksten

„Der Goldpreis bewegt sich parallel zu den Käufen und den Verkäufen in den ETFs“, also im so genannten Papiergold, das physisch unterlegt ist, sagt Eugen Weinberg, Rohstoff-Analyst der Commerzbank . Während diese Exchange Traded Funds oder Exchange Traded Commodities über Jahre hinaus Mittelzuflüsse hatten, mussten sie seit Jahresbeginn wegen der Abflüsse fast 800 Tonnen Gold verkaufen, also etwa ein Drittel ihres Bestandes.

Hier und an der US-Rohstoff-Börse Comex, deren Bestände ebenfalls zurückgegangen sind, tummelt sich das spekulative Geld. Bei fallenden und negativen Realzinsen nehmen die Bestände zu, bei steigenden und positiven Realzinsen ab. Möglicherweise wäre der Goldpreis noch stärker gesunken, wenn sich asiatische Anleger nicht anders als die westlichen Spekulanten antizyklisch verhalten hätten. Der größte Gold-Fonds sitzt in London, er hatte auch die größten Abflüsse zu verzeichnen. Laut Studien der australischen Macquarie-Bank ist dieses Gold zunächst in der Schweiz gelandet. Gut die Hälfte davon floss aus der Schweiz dann nach Indien und Hongkong.

„Von Hongkong ging es dann aufs chinesische Festland in die Tresore der chinesischen Notenbank“, sagt Weinberg. Er setzt darauf, dass die chinesische Notenbank auch weiterhin Gold kauft. Denn derzeit hat sie lediglich 1,5 Prozent ihrer Währungsreserven in Gold angelegt. Für angemessen hält Weinberg mindestens 5 Prozent. „Bis sie die erreicht, wird es Jahre dauern“, sagt der Commerzbank-Analyst.

Die günstigen Konjunkturerwartungen und die Annahme, die US-Notenbank werde die Anleihekäufe zurückfahren, waren der Hauptgrund für die Abflüsse aus den ETFs in diesem Jahr. Jetzt profitiert der Goldpreis von der Erwartung, dass die US-Notenbank bei einem sehr lockeren geldpolitischen Kurs bleibt. Goldman Sachs hält nun erst einmal steigende Kurse für möglich, nachdem das Haus erst kürzlich vor Goldpreisen unter 1.000 Dollar je Feinunze gewarnt hatte. Auch Julius Bär meint, die unmittelbaren Abwärtsrisiken dürften zurückgegangen sein.

Weinberg hält den Goldpreis für kaum noch prognostizierbar. „Alle Vorhersagen können schon morgen Makulatur sein“, meint er mit Blick auf die Zinsspekulation. Trotzdem rät er Anlegern, 10 Prozent des Vermögens in Gold zu halten, und zwar als Versicherung gegen nicht vorhersehbare neue Krisen.

Kontakt zum Autor: herbert.rude